Wenn der Darm rebelliert, dann sind oft Nahrungsmittelunverträglicheiten mit im Spiel. Es stellt sich die Frage, ob eine Lebensmittelintolerenz die Ursache dafür ist, dass der Darm unter Verstopfung oder Durchfall leidet oder ob ein geschwächter Darm erst diese Beschwerden auslöst.  Auch Migräne, Depressionen oder Allergien können Hand in Hand gehen mit Nahrungsmittelintoleranzen. Selbst Panikattacken können dadurch ausgelöst werden. Was soll man da noch am besten essen?

Die Zusammenhänge sind komplex. „Gesund“ zu essen ist oft nicht die richtige Lösung, denn was für den einen gesund ist, kann den anderen krank machen. Jahrzehntelang waren Milchprodukte, Vollkornbrot und frisches Obst Bestandteil einer gesunden Ernährung. Doch immer mehr Menschen verdauen die bislang als gesund geltenden Lebensmitteln schlecht. Erste Anzeichen sind Müdigkeit nach dem Essen, Blähungen, Kopfschmerzen bis hin zu Bauchkrämpfen … Erstaunlicherweise haben viele Betroffene ein ausgeprägtes Gespür dafür, was sie vertragen. Ein Handlungsbedarf ist aber erst dann gegeben, wenn die Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Hautreaktionen oder Gelenksschmerzen unerträglich werden. Dann beginnt die Odyssee des Suchens nach der Ursache.

Was tun? Das Wichtigste ist herauszufinden, welche Nahrungsmittel dem Körper nicht gut tun, denn meist tritt nach dem Weglassen oder Reduzieren der unverträglichen Speisen eine rasche Besserung der Beschwerden ein. Durch eine physioenergetische Austestung kann herausgefunden werden, ob der Körper eine Reaktion auf Laktose, Fruktose, Gluten, Histamine oder andere Substanzen zeigt. Es kann sogar überprüft  werden, ob eine Unverträglichkeit besteht oder der Körper allergisch darauf reagiert. Am häufigsten werden Zucker, Fruchtzucker, Milch- und Getreideprodukte und Histamine, die wiederum weitere Lebensmittelintoleranzen nach sich ziehen können, vom Körper schlecht verdaut bzw. abgebaut. Dies führt zu einer Überlastung des Darms, dessen Schleimhäute immer stärker abgebaut werden. Auswirkungen auf Galle, Leber das Herz-Kreislaufsystem und das Nervensystem sind die Folge. Wie kommt es überhaupt dazu?

Die Ursachen sind vielfältig. Schuld daran kann eine genetische Veranlagung sein. Schwermetallbelastungen, zB durch Amalgam, Blei, Cadmium, Nickel, … oder chronische Viruserkrankungen zählen ebenso zu den Auslösern. Nahrungsmittelintoleranzen können auch infolge von Operationen, Medikamenten bzw. deren Neben- und Wechselwirkungen oder Dauerstress auftreten. Eine ganz wesentliche Rolle spielen auch psychische Faktoren, die das Nervensystem und den Verdauungstrakt belasten können. Wer unter Stress leidet, keine Zeit für regelmäßige Mahlzeiten hat und sich von Fertiggerichten oder Fast Food  ernährt, ist dafür besonderes anfällig.

In den letzten Jahren hat das Angebot an kulinarischen Alternativen auf dem Markt stark zugenommen. Entscheidend ist die Kenntnis darüber, welche Ersatzprodukte überhaupt in Frage kommen, da beispielsweise eine Laktoseintoleranz nicht dasselbe ist wie eine Allergie auf Milcheiweißbestandteile. Erstere ist auf einen Mangel des Enzyms Laktase zurückzuführen und durch laktosefreie Milchprodukte gut in den Griff zu bekommen. Im Unterschied dazu handelt es sich bei einer Allergie auf Eiweißbestandteile um eine Überempfindlichkeit, der eine Reaktion des Immunsystems zugrunde liegt.

Mein Tipp: Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie bestimmte Lebensmittel nicht vertragen, dann lassen Sie diese 2 – 3 Wochen lang weg. Sollten sich die Beschwerden bessern, dann wissen Sie, dass Sie mit Ihrer Vermutung richtig liegen. Eine genaue Abklärung ist trotzdem wichtig. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Eine physioenergetische Austestung gibt Ihnen guten Überblick, worauf der Körper reagiert und was er braucht; ein umfassender Labortest gibt Ihnen die medizinische Gewissheit!